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Jugend ohne Gott





Working on a dream

Streetchildren, drugs, lonly nights,

stand up fight for childrens rights

Working on a dream,

I`m working on a dream,

violence carries so many faces,

let`s battle all cases

Working on a dream,

I`m working on a dream,

I`m working on a dream,

though sometimes it feels so far away

I`m working on a dream,

I know it will come true someday

Tears pourin` down, i`m so said

Pictures of vexed children in my head

Working on a dream,

I`m working on a dream,

I`m working on a dream,

though sometimes it feels so far away

I`m working on a dream,

I know it will come true someday

I`m working on a dream,

equal treatment, equal rights,

 I`m working on a dream,

equal children, black or whites

Sun rise comes up, new day breaks

New day, new chance

Working on a dream,

I`m working on a dream,

I`m working on a dream,

I`m working on a dream,

I`m working on a dream,

come and understand the mean

I`m working on a dream,

our love will make it real someday

I`m working on a dream,

though sometimes it feels so far away

I`m working on a dream

Together will make it real someday

 

Es war eine ökumenische Feierstunde, von der Jugend gestaltet, von "Cash-goose" umrahmt. Viele Jugendliche haben teilgenommen, es wurden Traumrollen gebastelt, Seifenblasen zerplatzt und Gott um seinen Segen gebeten..

 

Wer kann mir nun sagen, ob dieser Mensch arm oder reich ist?

Oder weiß jemand, welche Nationalität er hat?

Ist er aus Brasilien, Russland, Italien, Norwegen oder vielleicht doch aus Österreich?

Könnt ihr erkennen, welche Religion er hat?

Ist er katholisch oder evangelisch oder hat er eine Religion, die wir nicht einmal kennen?

Wir wissen gar nichts über ihn, wir sehen nur dass er ein Mensch ist, der gleiche, wie jeder von uns!

Sollten wir nicht jeden Menschen so sehen und aufhören, auf das Aussehen, die Religion oder die Herkunft zu achten und einfach nur daran denken, dass Gott uns alle gleich gemacht hat und es keine Besseren oder Schlechteren gibt. 

Hätte Gott einen Namen,

wie würde er lauten?

Karl, Anna, Ibrahim, Suleika oder Miroslaw?

Welche Sprache würde er sprechen?

Aus welchem Land würde er kommen?

 

Wenn Gott einer von uns wäre,

nur so ein 0-8-15 Typ wie wir,

was wäre sein Lieblingsessen,

welche Musik würde er hören?

könnte er Schuhplattln oder hätte er Sirtaki in den Beinen?

 

Wenn Gott ein Gesicht hätte,

wie würde es aussehen

Und wolltest du es  sehen, wenn es schwarz wäre,

wenn seine Augen leer wären, wegen all der Feindseligkeiten in dieser Welt?

 

Was wäre, wenn Gott aus dem Kongo käme oder aus Bosnien?

Wo wäre sein zu Hause, was würde für ihn Heimat und Tradition bedeuten?

 

Wenn Gott keiner von uns wäre,

sondern irgendein Fremder,

irgendein Ausländer,

würden wir ihn einladen, mit uns zu essen, zu tanzen, zu singen?

 

Ja, Gott ist auch aus Somalia, dem Irak oder Tschetschenien,

ja, er ist auch aus Österreich, Dänemark  und den USA,

seine Wurzeln sind überall,

Heimat ist dort, wo wir das verstehen,

kommt, singen und tanzen wir gemeinsam

und bewahren uns unsere kulturelle Identität.

 






 

Jugend nahm Besitz von der Kirche

 – besondere Jugendmesse in Fusch.

Die Kirche war fast voll. Viele waren gekommen. Die Jugend gestaltete ihre eigene Messe. Die junge Fuscher Rockgruppe Corrosive umrahmte mit angemessener, jedoch gewöhnungsbedürftiger Lautstärke musikalisch den Gottesdienst. Vom Ministranten über Lesung, Fürbitten, diverses Gebet bis hin zur Sammlung – alles machten die Jugendlichen mit Pfarrer Tarcise Onema, der in seiner Predigt besonders auf die Jugendlichen einging und sich über ihre Mitwirkung sehr freute. Im Anschluss gab es vor der Kirche für jeden Messbesucher ein Getränk. Dabei wurde noch intensiv über dieses ungewöhnliche, jedoch sehr positive Erlebnis diskutiert. Alle – Jung bis Alt - waren sich einig: eine solche Messe machen wir wieder, so ist Kirche lebbar und offen für alle, interessant auch für Jugendliche! Pfarrer Tarcise Onema: „Gott ist für alle da!“

Geboren wurde diese Idee bei den von Bürgermeister Leo Madreiter regelmäßig durchgeführten Jugendstammtischen. Es ist dies ein weiterer Schritt zum besseren Verständnis der Generationen untereinander, dem Einbinden der Jugendlichen in die Gemeinschaft eines Dorfes und vor allem in die Gemeinschaft der Kirche. BGM Madreiter: „Das ist die viel zitierte geistige Dorferneuerung praktisch umgesetzt unter dem Fuscher Motto: MITEINANDER IN DIE ZUKUNFT“.

 

Lesung

 

Mein Leben gleicht der Fahrt über einen See.

Es ist wie ein kleines Boot, das durch die Wellen gleitet,

Auf und ab.

Ich muss rudern, damit es vorwärts geht,

Brauche Mut, Kraft,

Darf die Orientierung nicht verlieren.

Manchmal hilft mir der Wind und trägt mich voran,

Manchmal kommt er von vom, stößt mich zurück

Oder treibt mich ab.

Ich glaube, Gott lässt mich im Leben nicht allein.

Jesus ist da.

Er ist da, wenn die Fahrt stürmisch wird,

Er ist da, wenn ich müde bin,

Er ist da, wenn die Fahrt voran geht,

Er ist da, wenn ich mich freue.

Ich bin nicht allein.

Jesus ist da, Menschen sind da, mit mir, im gleichen Boot

Wir brauchen einander.

Menschen brauchen einander.

Einen, der mitleidet,

Einen, der sich mitfreut,

Einen, der mitträgt,

Einen, der zuhört,

Einen, der vergibt.

Wir brauchen einander, dann kommen wir voran.

 

Fürbitten:

 

Wir bitten dich für alle Jugendlichen, die ihren Platz suchen, in der Familie, im Freundeskreis, bei der Arbeit, in einer Klasse. Nimm ihnen die Angst davor, nicht erwünscht zu sein, und schenke ihnen Menschen, die ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben.

 

Viele sind auf der Suche nach sich selbst und nach einem perfekten Leben, finden aber meist nur Enttäuschung und Misserfolge. Sei du diesen Menschen nahe, und schenke ihnen Begleiter, die ihnen Mut machen, ihren Weg auch durch Dunkelheiten weiterzugehen.

 

Sei allen nahe, die den falschen Weg eingeschlagen haben, die sich geirrt haben, die gestrauchelt sind. Schenke ihnen die Kraft, sich neu zu orientieren, und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben,

 

In den letzten Monaten gab es viele Unstimmigkeiten in der Regierung. Hilf ihnen in Einigkeit weiterzuarbeiten, gib ihnen Kraft und Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit sie den Frieden in dem wir leben dürfen, aufrecht erhalten

 

Wir bitten dich für alle, die traurig sind, die in schwierigen Lebenssituationen sind, sende ihnen einen Lichtstrahl, damit sie wieder Hoffnung schöpfen können und an das Schöne im Leben glauben können.

 

In ein paar Tagen beginnt wieder der Schulalltag. Wir bitten für alle Schüler, die in den nächsten Monaten vor schwierigen Prüfungen stehen und große Leistungen vollbringen müssen, dass ihre Mühen, nicht vergeblich sind und sie mit Zuversicht ihrem Ziel entgegen gehen.

 

Schlussgebet

 

Mein Leben ist Weg.

Jeden Tag gehe ich ein Stück weiter.

Vieles habe ich erfahren:

Schöne Tage,

Dann war es wie ein Spaziergang durch die Blumenwiese,

Traurige Tage,

dann war der Weg lang und steil,

langweilige Tage,

Dann war es wie eine Bergwanderung voller Überraschungen.

Ich gehe den Weg nicht allein,

Menschen gehen mit.

Sie helfen mir, wenn es über Hindernisse geht.

Ich möchte den ganzen Weg sehen.

Aber ich sehe nur das Stück, das hinter mir liegt.

Was vor mir ist, liegt im Dunkel.

Gott, schütze meinen Weg.

 

Spuren im Sand

 

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.

Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber gezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:

"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“






Jugend ohne Gott?

Wenn man Jungendliche fragt, ob sie gläubig sind, erhält man oft als Antwort ein „Nein". Doch „glauben" ist nicht nur mit dem Glauben an Gott verbunden, sondern „glauben" heißt „vertrauen". In der heutigen Zeit ist es leider so, dass für viele Jungendliche Glaube und Gott nicht wichtig sind. Viel lieber geht man am Wochenende mit seinen Freunden auf Partys -Gedanken an Gott oder die Kirche sind nicht eingeplant. Doch gerade als Jugendlicher, der auf der Suche nach Selbstfindung und dem richtigen Weg für sein Leben ist, sollte der Glaube eine wichtige Rolle spielen. Beginnend vom Glauben an sich selbst, über den Glauben an Mitmenschen bis hin zum Glauben an Gott. Gerade wo materielle Dinge sehr wichtig sind, ist der Glaube an etwas nicht wissenschaftlich Belegtes, nicht Greifbares für Jungendliche sehr schwer vorstellbar. Dabei gibt einem der Glaube an Gott einen wichtigen Halt im Leben. Die spürbare Nähe Gottes kann ganz unterschiedlich erlebt werden, etwa im Gebet oder als übernatürliche Hilfe, die man nicht dem Zufall zuordnen kann. Vor allem in schwierigen Situationen, in Zeiten der Krankheit und Trauer, merkt man erst, wie wichtig Gott als Stütze sein kann. Er ist zwar nicht sichtbar und trotzdem ist Gott immer für einen da. (verfasst von einer Schülerin, 16 Jahre)






  
  
  
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