Info aus erster Hand - 6.2.2021

Veröffentlichungsdatum06.02.2021Lesedauer2 Minuten

Liebe Fuscherinnen und liebe Fuscher!

Ab Montag, den 8. Februar wird ein behutsames Öffnen in gewissen Bereichen, verbunden mit Begleitmaßnahmen, möglich sein. Ich möchte euch in dieser "Info aus erster Hand" über die Neuerungen informieren. Außerdem ist es mir ein Anliegen einige persönliche Worte an euch zu richten:

Wir sind schon wieder einige Wochen „coronafrei“. Herzlichen Dank für eure Disziplin und euren langen Atem.

Herzlichen Dank an unsere Sozial- und Seniorengemeindevertreterin Monika Altenberger. Monika hat alle BürgerInnen 80plus telefonisch über die drei Impf-Anmeldemöglichkeiten (Kontakt mit Hausarzt, Hotline 1450 oder Eintrag in die Plattform salzburg-impft.at) informiert. Wir werden euch über alle Neuigkeiten und über die Impfabwicklung auf dem Laufenden halten.

Zum Thema Impfen muss ich euch sagen, dass ich ein absoluter Befürworter bin. Ein Befürworter deswegen, weil es derzeit der einzige Weg ist aus dieser Krise zu kommen. Die überfüllten Krankenhäuser, vor allem die Überlastung der Intensivstationen, sind keine Märchen, sondern Realität. 

Ich sehne mich nach einem normalen Leben. Ich möchte, dass meine Freunde, Bekannten, BürgerInnen etc. nicht mehr in Kurzarbeit sein müssen oder länger arbeitslos sind. Ich möchte wieder einen florierenden Tourismus, ich möchte wieder eine funktionierende Wirtschaft und dass die Schulen/Kindergärten wieder in Normalbetrieb kommen. Ich möchte auf Konzerte gehen, mit der Musikkapelle proben, Mannschaftssport betreiben, Reisen machen, in ein Wirtshaus gehen, im Bierzelt feiern und Freunde ganz unbeschwert treffen. 

Ich bin auch nicht mit jeder Maßnahme einverstanden, aber am Ende des Tages gilt es zusammenzuhalten, das große Ganze zu sehen und an unser Österreich zu glauben. Diese Krise ist zu komplex, um Einzelmaßnahmen zu kritisieren. Wir haben nichts davon andauernd gegen den Strom zu schwimmen, die Maßnahmen zu missachten, zu demonstrieren, alles in Frage zu stellen und dann der Regierung die Schuld daran zu geben, dass die Zahlen so hoch sind und der Lockdown verlängert wird. Jede Regierung wünscht sich zu gestalten, angenehme Politik zu machen, für Fortschritt zu sorgen. Glaubt mir, jede Regierung – egal welche demokratische Partei in der Regierung sitzt.


Bleibt gesund und gehen wir optimistisch in die nächsten Wochen!

Mit besten Grüßen

Euer Bürgermeister:

LAbg. Hannes Schernthaner